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	<title>Freiheit Archive - Your Way</title>
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	<description>Raus aus der Opferrolle!</description>
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		<title>Stell dir vor, es wäre leicht, alle machten mit und es würde für jeden reichen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Kohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2025 12:28:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist es eigentlich wirklich, das wir suchen, wenn wir uns selbst antreiben, mit ausgestellten Ellbogen durch die Welt pflügen und an uns raffen, was nur möglich ist? Und wie lässt es sich anders finden?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra-kohse.de/stell-dir-vor-es-waere-leicht-und-wuerde-fur-alle-reichen/">Stell dir vor, es wäre leicht, alle machten mit und es würde für jeden reichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra-kohse.de">Your Way  </a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie oft hast du in deinem Leben schon den Gedanken gehabt, nicht gut genug zu sein? Ideen zurückgehalten aus Angst, dafür bewertet zu werden. Wieviel Druck auf der Brust gefühlt, wenn es darum ging, etwas zu beweisen? Und wie oft hast du versucht, der oder die Beste zu sein, hast dich ins Zeug gelegt, wenn eine andere Person dabei war, dich zu überholen, sei es auf der Straße, im Stadion oder im Job? Dass es in unserer Gesellschaft einen Wert darstellt, vor anderen zu stehen und herauszuragen aus der Masse liegt an einer tiefen Überzeugungen: Für alle reicht es nicht.</p>



<p>Die Erfahrung, dass unsere Grundbedürfnisse an Liebe, Schutz und Nahrung nicht selbstverständlich befriedigt werden, ist menschheitsgeschichtlich sehr alt. Spätestens mit Beginn der Sesshaftigkeit ist sie in unser Dasein getreten, ab der Zeit, als Kinder auch einmal längere Zeit abgelegt werden mussten (und konnten, weil es jetzt Häuser gab) und Vorratshaltung zum Überleben gehörte. Durch die Entscheidung, an einem Ort zu bleiben, wurde die Natur irgendwann zur Feindin – Dürren, Überschwemmungen oder Insektenplagen brachten Hunger, einseitige Nahrung Krankheiten. Sich dagegen zu versichern, hieß: vielfältige Vorräte anzuhäufen und erfinderisch darin zu sein, sie zu bewahren und zu mehren. Und: immer im Kampf um Ressourcen zu sein.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Was suchen wir denn wirklich im Erfolg?</h1>



<p>Tatsächlich scheint es in heutigen Jäger-Sammler-Gesellschaften noch den Rest einer anderen Sicht auf die Welt zu geben, derzufolge Besitz, individuelle Leistung und damit &#8222;Arbeit&#8220; keinen Wert an sich darstellen, wie es etwa <a href="https://www.chbeck.de/suzman-sie-nannten-es-arbeit/product/31812304">James Suzman</a> am Beispiel der Ju/’Hoansi-San in Namibia erforscht hat. Bei ihnen lebt, trotz deutlicher Gebietseinschränkungen, noch immer das Vertrauen, dass sich für alle das Nötige schon finden wird – wenn nicht heute, dann morgen.</p>



<p>Nun können wir anderen das Rad nicht zurückdrehen, und sind – auch das ist eine kulturelle Folge des Schutzbedürfnisses – längst zu viele für eine jagende und sammelnde Lebensweise. Aber wir haben inzwischen genug Technik, um gegen die Natur nicht mehr kämpfen zu müssen, auch nicht mehr gegen unsere eigene. Um diesen Kampf aufzugeben, müssen wir uns allerdings bewusstmachen, was es wirklich ist, das wir suchen, wenn wir uns selbst antreiben, mit ausgestellten Ellbogen durch die Welt pflügen und an uns raffen, was nur möglich ist. Wir müssen die Angst dahinter wahrnehmen. Und uns dafür entscheiden, sie energetisch zu lösen, nicht mit Leistung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was, wenn es darauf ankäme, was man gern macht?</h2>



<p>Das erfordert am Anfang etwas Mut. Aber auf längere Sicht ist es der sehr viel einfachere und auch schönere Weg. Denn es gibt Dinge, die jeder und jedem von uns wirklich leichtfallen und die wir gerne machen. Stell dir vor, du könntest dir gestatten, diese zu deiner Lebensaufgabe zu machen statt dich zu zwingen, in Bereichen zu performen, die dich Kraft und Nerven kosten, weil dir im tiefsten Inneren alles daran fremd ist, aber du eben in das Bild hineingewachsen bist, dass man dort &#8222;sicher&#8220; sei.</p>



<p>Und man muss nicht auf Jesu wundersame Brotvermehrung vertrauen, um sich von dem Gedanken des Mangels in der westlichen Gesellschaft verabschieden zu können. Es reicht, sich von der Gier zu lösen. Von dem fatalen Irrtum, dass die Fleißbienchen des Kapitalismus: Positionen und Güter in der Lage wären, innere Leere zu füllen.</p>



<p>Wie also würde es sich wohl anfühlen, wenn es in deiner Welt ab sofort darauf ankommen würde, was du von Natur aus gut kannst? Dass deine Arbeit darin bestehen könnte, dein Wesen zum Ausdruck zu bringen, dass nichts weiter nötig wäre als das, was ohnehin schon da ist! Eine Utopie? Alles, was man denken kann, existiert &#8230; </p>



<p>Versuche doch mal, diesen einen Gedanken zuzulassen: Was, wenn es doch für alle reichen würde? Wie würde die Welt dann aussehen – und dein Leben, dein Alltag? Denn da ist es ja, wo die Veränderung beginnt.</p>



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<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Foto: Angie Göttling über Pixabay</p>
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		<title>Freiheit liegt nicht in der Übereinstimmung mit anderen, sondern mit sich selbst</title>
		<link>https://petra-kohse.de/freiheit-liegt-in-der-uebereinstimmung-mit-sich-selbst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Kohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2025 14:47:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gibt es etwas, was du jemandem schon lange sagen willst, aber du traust dich nicht, um die andere Person nicht zu verletzen? Oder du befürchtest, verletzt zu werden durch die Reaktion? Wage es! Halte deine Wahrheit nicht zurück.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Freiheit ist in energetischer Hinsicht vor allem eines: die Freiheit, zu sein und zum Ausdruck zu bringen, wer man ist. Wobei es nichts macht, wenn man gar nicht so genau weiß, was man eigentlich „ist“. Man merkt es in dem Moment, in dem sich das Gefühl von Freiheit einstellt: Ja, yes!, das ist es! Wenn sich das, was du tust oder was du lässt, ungeheuer präsent und zugleich ewig anfühlt, wenn es zufriedenstellend, vertraut und beglückend ist, dann bist du auf dem Weg der Freiheit. Dann bist du eins mit der Welt, musst gerade mal absolut nichts tun oder ändern, und auch nichts festhalten. Das Leben fließt, und du fließt mit.</p>



<p>Das Gefühl einer Befriedigung stellt sich natürlich auch bei anderen Gelegenheiten ein. Wenn man endlich seine Steuererklärung gemacht oder den Keller ausgemistet hat. Wenn man für etwas gelobt wird, eine Prüfung bestanden hat oder sich rechtzeitig aus dem Bett gehievt hat, um vor der Arbeit joggen zu gehen. Ist das dann auch Freiheit? Naja. Es ist vielleicht ein kleiner Freiraum, in den man sich vor den Ansprüchen anderer gerettet hat. Es ist der Lohn für Pflichterfüllung – ebenfalls ein Genuss, aber rasch aufgebraucht. Denn nach dem Keller braucht auch der Dachboden Aufmerksamkeit, nach der einen Prüfung kommt die nächste und so weiter. Wobei auch Ausmisten und Lernen Ausdruck von Freiheit sein können: wenn es der Prozess ist, der die Freude bringt und nicht das Ergebnis.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Der erste Schritt in die Freiheit ist Ehrlichkeit</h1>



<p>Wer im konditionierten Modus ist und nach fremden Regeln funktioniert, ist froh, wenn die Aufgabe geschafft ist und erwartet für die Anstrengung verständlicherweise Dank. Die aufgeräumte Wohnung, das Zertifikat mit Bestnote, das gelungene Menü, die perfekt organisierte Veranstaltung sollen bewundert werden, sollen Anerkennung und Zuneigung einbringen – und tun sie es nicht, ist man frustriert.</p>



<p>Wer oft beklagt, nicht „gesehen“ zu werden, sich als einzige*r abzurackern für die anderen, wer sich nicht geschätzt fühlt, wen Kritik kränkt, weil man doch sein Bestes gegeben hat oder auch wer immerzu bewerten muss, was andere tun, um sich dazu ins Verhältnis zu setzen – der oder die sollte sich ganz ehrlich fragen, ob das, was da immerzu so mühselig getan wird, etwas ist, das er oder sie wirklich will. Und vermutlich ist es das nicht. Was dann eine immens wichtige Erkenntnis ist. Denn der erste Schritt in die Freiheit ist Ehrlichkeit.</p>



<p>Der zweite ist: Vertrauen. Denn nicht länger zu tun, was man nicht will, führt früher oder später dazu, zu tun, was man will. Was einem entspricht. Was selbst die Freude ist, als Weg schon das Ziel. Das Vertrauen, das hierzu gebraucht wird, ist ein Vertrauen ins Leben. Ein Vertrauen in den nächsten Schritt, für den es von außen keinen Beifall gibt. Sich aus einer Beziehung zu lösen, die schmerzlich ist, eine neue Identität zu leben, einen Job zu kündigen, der leer und müde macht oder Überzeugungen zu äußern, mit denen man vielleicht allein dasteht. Man weiß nicht, was danach kommt, hat keine Garantie, verlässt den sicheren Bereich, in dem es einem vielleicht nicht gutging, in dem man aber wenigstens überlebt hat bis dahin. Wer es wagt, und dem Leben Kredit gibt, dringt in den Bereich der Freiheit vor: Hier stehe ich. Ich kann nicht anders – und will vor allem nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kümmere dich nicht um das Ergebnis </h2>



<p>Gibt es etwas, was du jemandem schon lange sagen willst, aber du traust dich nicht, um die andere Person nicht zu verletzen? Oder du befürchtest, verletzt zu werden durch die Reaktion? Wage es! Halte deine Wahrheit nicht zurück, sondern mute sie den anderen zu – ohne dich um das Ergebnis zu kümmern. Freiheit liegt nicht in der Übereinstimmung mit anderen. Sondern in der Übereinstimmung mit sich selbst.</p>



<p class="has-small-font-size"><strong>An dieser Stelle ist natürlich Kleingedrucktes fällig:</strong> Das Freiheits-Konzept des rückhaltlosem Selbstausdrucks basiert auf einem verantwortungsvollen Wir-Gefühl. Auf dem tiefen Wissen, dass alle Menschen – sehr konkret im physikalischen wie auch im spirituellen Sinne – aus dem gleichen Sternenstaub gemacht sind, dass wir einander spiegeln, beitragen und begleiten – und dass, was anderen schadet, natürlich auch uns selbst schadet und tunlichst vermieden werden soll. Und dass umgekehrt alles, was uns selbst nutzt und dient und befreit, auch alle diejenigen inspiriert, die uns begegnen: Win-win. Einschub Ende.</p>



<p>Wie fühlt man Freiheit? Wie fühlt man überhaupt? Wie erkennt man, in welche Erwartungen man eingestrickt ist? Kann es sein, dass etwas, das man schon sein ganzes Leben getan habe, gar nichts „eigenes“ ist? Woher nimmt man die Ehrlichkeit? Und das Vertrauen ins Leben, das einen schon so oft enttäuscht hat? Was ist, wenn man manche Optionen gar nicht zu denken wagt, weil sich einem da sofort der Hals zuschnürt und sich ein Stein auf die Brust legt?</p>



<p>Es gibt einen Weg zu dir selbst und in deine Freiheit. Es gibt sogar viele Wege. Entscheidend ist der Wille, einen davon zu gehen.</p>



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<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Foto von Daron Herbert über Pixabay</p>
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