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	<title>Gedanken und Gefühle Archive - Your Way</title>
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	<description>Raus aus der Opferrolle!</description>
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	<title>Gedanken und Gefühle Archive - Your Way</title>
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		<title>Denkst du noch oder fühlst du schon? Das macht einen bedeutenden Unterschied</title>
		<link>https://petra-kohse.de/denkst-du-noch-oder-fuehlst-du-schon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Kohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 19:34:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken und Gefühle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gedanken sind Ausdruck von Gefühlen, nicht ihre Ursache. Umstände können nur triggern, was auf tiefer Ebene als Blaupause schon da ist. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra-kohse.de/denkst-du-noch-oder-fuehlst-du-schon/">Denkst du noch oder fühlst du schon? Das macht einen bedeutenden Unterschied</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra-kohse.de">Your Way  </a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was in der energetischen Praxis anfangs schwer zu verstehen ist, ist der Unterschied zwischen Gedanken und Gefühlen. &#8222;Ich bin allein&#8220;, &#8222;Ich werde nicht gesehen&#8220;, &#8222;Ich werde enttäuscht&#8220; – wenn ich auf solche betrübte Bestandsaufnahmen sage: &#8222;Das ist nur ein Gedanke&#8220;, ernte ich selten direkt die Erleichterung, die in der Verschiebung der Perspektive liegen könnte. Kaum jemand sagt gleich: &#8222;Ach so? Na dann denke ich jetzt doch mal etwas anderes!&#8220; Vielmehr regt sich Widerstand: &#8222;Ja, das ist ein Gedanke, aber zu dem gehört ein Gefühl! Und was soll das überhaupt heißen: NUR ein Gedanke! Es IST nunmal so: Ich bin allein! Ich habe niemanden, mit dem ich in den Urlaub fahren könnte. Ich verbringe alle Wochenenden allein.&#8220; </p>



<p>Tatsächlich gehören zu den Gedanken natürlich Gefühle. Die sind: Traurigkeit, Einsamkeit, Schmerz. Diese Gefühle sind real. Sie wollen und sie müssen gefühlt werden. Aber sie resultieren nicht aus irgendwelchen alltäglichen Umständen. Sie sind viel älter, und sie sind es, aus denen die Umstände resultieren, nicht umgekehrt. Wie das?</p>



<h1 class="wp-block-heading">Ein Kind fühlt sich schuldig, wenn ihm etwas fehlt</h1>



<p>Ein Kind, das vernachlässigt wird, kann das nicht als Fehler seiner Eltern wahrnehmen, sondern wird es als eigenes Versagen deuten. Es nimmt die Umstände hin, wie sie sind, und versucht, sich einen Reim darauf zu machen. &#8222;Da sie sich nicht um mich kümmern, bin ich es wohl nicht wert&#8220; –  wird die Schlussfolgerung sein. Und dann wird das Kind versuchen, für die Eltern oder andere Bezugspersonen doch irgendwie wertvoll zu werden, damit diese es bemerken und ernähren und schützen und nicht von diesem Erdball schubsen. Sei es durch Gefälligkeit, Leistung oder durch Krankheit.</p>



<p>Und wozu führt die tiefe Überzeugung es nicht wert zu sein? Wie verhält sich jemand, der ganz tief davon überzeugt ist, weniger wert zu sein als andere? Er (oder sie) hält sich zurück, ist vorsichtig, ja hat die eigenen Bedürfnisse als erwachsener Mensch womöglich schon völlig vergessen und strebt nur danach, die vermuteten Erwartungen anderer zu erfüllen.</p>



<p>Gleichzeitig regt sich im Inneren – glücklicherweise – irgendwann Widerstand gegen diese Fremdorientierung: Die Person wird sich zunehmend dessen bewusst, dass es in ihren Beziehungen nicht um sie selbst, sondern stets um die anderen geht und sie &#8222;nicht gesehen&#8220; wird. Und sie wird wütend werden und traurig, die Traurigkeit aber auf dem Umstand zurückführen, dass die anderen ihr etwas vorenthalten. Dabei reagieren diese anderen nur darauf, was sie ihnen anbietet, und das ist das immergleiche Szenario von Einseitigkeit, das dieser Person zum Maß von Beziehung geworden ist und das sie sich wieder und wieder inszeniert. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Alles, was man denkt, könnte man auch anders denken </h2>



<p>Tatsächlich liegen in Wahrnehmungen wie &#8222;Ich bin allein&#8220; oder &#8222;Ich werde nicht gesehen&#8220; stets Bewertungen von Situationen, die auch anders interpretiert oder gestaltet werden könnten. Dies anzuerkennen, macht die Sache für die Betroffenen nicht angenehmer. Sogar im Gegenteil, da es ein Verlust von Krankheitsgewinn, von Opfertum ist, wenn man auf die eigene Verantwortung, die eigene Gestaltung hingewiesen wird. Dennoch öffnet erst diese Wahrnehmungsverschiebung den Weg zur Wahrheit über das eigene Gefühl.</p>



<p>Und die ist: Gedanken sind Ausdruck von Gefühlen, nicht ihre Ursache. Umstände können nur triggern, was auf tiefer Ebene als Blaupause schon da ist. Aber wenn der Schmerz dort gesehen und erlöst wird, wo er entstanden ist, im emotionalen Keller der Person, im Untergeschoss des Daseins sozusagen, dann wird das erst die Wahrnehmung und schließlich die Erfahrung in den höheren Ebenen verändern. Nämlich öffnen, befreien, beflügeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">In welcher Hinsicht fühlst du dich als Opfer?</h3>



<p>Ich bleibe also dabei: Bewertungen der eigenen Umstände sind – okay, nicht &#8222;nur&#8220;, aber zunächst Gedanken. Sie weisen den Weg zur eigenen Weltwahrnehmung und zur wirklichen Ursache des Schmerzes. Wo siehst du dich als Opfer von Umständen? Was ist deine wiederkehrende schmerzliche Erfahrung im Umgang mit anderen? Willst du wissen, was du für dich erreichen kannst, wenn du die Kraft aufbringst, deinen Gedanken und Gefühlen auf den Grund zu gehen?</p>



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<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Foto: Umkreisel-App über Pixabay</p>



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		<title>Glaubenssätze zu erkennen, ist der erste Schritt in die Leichtigkeit</title>
		<link>https://petra-kohse.de/erkenne-deine-einschrankenden-gedanken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Kohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 22:01:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken und Gefühle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du kennst das konditionierte Selbst. Das ist die Stimme, die dir sagt, du seist zu alt, zu unsportlich oder zu langsam. Die weiß, dass es ohne Fleiß keinen Preis gibt und man immer Kompromisse machen muss im Leben. Muss man aber gar nicht!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Interessante an Glaubenssätzen oder einschränkenden Gedanken ist ja, dass man sie oft gar nicht als problematisch erkennt. Man nimmt sie vielmehr als gesetzt hin, als Grundbedingung jeglichen Lebens, man hält sie für wahr – und sich selbst für das Problem. Tatsächlich sind viele Menschen so durchdrungen von Glaubenssätzen, dass es sinnvoll ist, von einem konditionierten Selbst zu sprechen.</p>



<p>Du kennst das konditionierte Selbst natürlich. Das ist die Stimme, die dir sagt, du seist zu alt, zu dick, zu unsportlich oder zu langsam. Die findet, du müsstest die Erste und der Letzte im Büro sein, die weiß, dass es ohne Fleiß keinen Preis gibt, dass man immer Kompromisse machen muss im Leben und sich nach der Decke strecken muss. Sie ermahnt dich stets, dich nicht so anzustellen und erinnert dich daran, dass du da jetzt durchmusst. Und wenn irgendjemandem irgendetwas etwas schiefgeht, guckt das konditionierte Selbst gleich vorwurfsvoll zu dir: Schäm dich mit! Sei du besser! Mach endlich!</p>



<h1 class="wp-block-heading">Glaubenssätzen liegen Ängste zugrunde</h1>



<p>Nicht wenige Menschen verbringen ihr ganzes Leben damit, sich bei ihrem konditionierten „Selbst“ für ihre Unzulänglichkeit zu entschuldigen und verpassen in der Auseinandersetzung mit diesen übernommenen Glaubenssätzen und Zurichtungsversuchen das, was an ihnen tatsächlich ein Selbst, nämlich authentisch sein könnte. Und damit verpassen sie das, was leichtfällt, was Spaß macht und freundlich ist.</p>



<p>Es gibt viele Kategorien limitierender Gedanken. Sie ergänzen oder überlagern sich, wie sich auch die Urängste von Menschen ergänzen und überlagern. Eine besonders häufige Kategorie einschränkender Gedanken zielt darauf, die eigene Unzulänglichkeit wieder und wieder zu beweisen. Wann immer man etwas macht, wird es im eigenen Kopf sogleich vernichtet: Das war nicht gut. Nicht gut genug. Es reicht nicht. Du reichst nicht. Lass es lieber! Das sind die Gedanken, die aus der Existenzangst kommen. Aus dem Gefühl, nicht dazuzugehören, kein Recht auf Teilhabe zu besitzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Man hält an dem fest, was ist, auch wenn es nicht gut tut</h2>



<p>Eine andere Kategorie warnt vor den Gefahren der Welt und füttert die Überzeugung, dass es an Sicherheit fehle. Besser daher, nicht sichtbar zu sein. Es lieber so zu machen wie alle. Keine Angriffsfläche zu bieten, nichts zu wagen, zufrieden zu sein mit dem, was man hat. Menschen, die auf diese Gedanken konditioniert sind, halten unter allen Umständen an dem fest, was gerade ist, auch wenn es ihnen ganz und gar nicht gut tut – weil sie sich schlicht nicht vorstellen können, dass ihr Leben eine bessere Option für sie bereithält. Und weil sie womöglich vergessen haben, was &#8222;guttun&#8220; bedeutet.</p>



<p>Es gibt auch kollektiv einschränkende Überzeugungen – Gedanken, die nicht nur das eigene Tun oder Sein betreffen, sondern menschliche Lebensbedingungen im Ganzen. Etwa dass es nicht für alle reicht – das Land, das Essen, das Wasser. Oder dass Gefühle weniger wichtig seien als Gedanken. Dabei verfügt das Herz als Hauptsitz der Gefühle über ein elektromagnetisches Feld, das sehr viel stärker ist als das des Gehirns. Und ist daher auch ein sehr viel stärkerer Sender und Empfänger von Informationen als dieses. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit energetischem Coaching zur inneren Freiheit</h3>



<p>Einschränkende Gedanken zu erkennen, ist der erste Schritt in die Leichtigkeit und die Liebe zu sich selbst. Sie sind natürlich keine Feinde, die schaden wollen, sondern Teil eines Systems, das es eigentlich gut meint – aber vom wirklichen Leben, vom freien, selbstbestimmten, vertrauensvollen Dasein nichts versteht. Dieses System ist ein Überbrückungsprogramm. Es springt an, wenn wir den Kontakt zu uns selbst verlieren, weil das, was wir erleben, überfordernd ist – meist in der Kindheit. Wenn dieser Kontakt wieder hergestellt ist, lässt es sich löschen.</p>



<p>Stell dir nur mal vor, wie es sich leben ließe, wenn es dein authentisches Selbst wäre, das in deinem Inneren das Wort führen würde. Wenn da eine Stimme wäre, die deine Ideen gut fände, über deine Witze lachte und dich in allem bestärken würde, was dir Freude macht. Wie frei und sicher du dich da fühlen würdest! Und diese Stimme gibt es. Schon jetzt, auch wenn du sie noch nicht hören kannst – weil du auf einer anderen Wellenlänge unterwegs bist. Energetisches Coaching unterstützt dich dabei, die für dich richtige Frequenz zu finden, so dass du dich selbst gut hören und das senden und empfangen kannst, was du willst.  </p>



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<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Foto von Manfred Antranias Zimmer über Pixabay</p>
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