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	<title>Petra Kohse, Autor bei Your Way</title>
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	<description>Raus aus der Opferrolle!</description>
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	<title>Petra Kohse, Autor bei Your Way</title>
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	<item>
		<title>Lob der Selbstliebe</title>
		<link>https://petra-kohse.de/lob-der-selbstliebe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Kohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 21:06:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Mensch, der seine Bedürfnisse ernst nimmt und sich selber mag, ist ein gelöstes Wesen, das freundlich auf sich und andere zu schauen vermag: ein Segen!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Selbstliebe hat kein gutes Image. Dass jemand etwas nur für sich tut, erweckt Verdacht. Etwas nur für andere zu tun, gilt hingegen als löblich – fatalerweise. Denn wenn man etwas nicht auch wenigstens ein bisschen für sich tut, kippt die energetische Balance, was sich dadurch ausdrückt, dass man nach Dank oder anderer Anerkennung verlangt. Man BRAUCHT etwas zurück, und wenn das ausbleibt, gibt es ein Problem. Denn dann wird man als die Person, die doch anderen geben wollte, selbst bedürftig und wird dadurch unzufrieden, unglücklich, gerät in eine Opferhaltung, die sich – die Welt ist ja ein Spiegel – immer weiter verstärkt. Nicht schön. Für einen selbst nicht und für die anderen schon gar nicht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstliebe ist auch für die anderen ein Segen </h2>



<p>Hier soll es daher um die Selbstliebe gehen, die für alle Beteiligten eine enorme Entlastung, ja, sagen wir es ruhig: ein Segen ist. Denn ein Mensch, der seine Bedürfnisse ernst nimmt, dem sein Wohlergehen am Herzen liegt und der sich selber mag, ist ein gelöstes Wesen, das freundlich auf sich und dadurch auch freundlich auf andere zu schauen vermag. Eine Person, die ihre Grenzen kennt und wahrt, muss keine doppelten Botschaften aussenden, sie sagt nicht Ja, wenn sie Nein meint und umgekehrt. Gerade jemand, zu dessen Werten es gehört, für andere dazusein, sollte sich klarmachen, dass das nur gehen kann, wenn man auch da ist – und nicht auf der Flucht vor sich selbst. </p>



<p>Was also macht die wohltuende Selbstliebe aus? Wie kann man sie vom Egoismus unterscheiden, jener zu Recht verrufenen Dampfwalzeneinstellung sich selbst und anderen gegenüber? </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Selbstliebe stellt keine Bedingungen. Sie sagt nicht: Wenn du 10 Kilo abgenommen und dieses Diplom in der Tasche hast, mag ich dich – vielleicht. Sie findet dich schon jetzt attraktiv und interessant.</li>



<li>Selbstliebe macht keine Vorwürfe. Sie nimmt nichts krumm, braucht keine Entschuldigungen oder Ausreden, sie weiß, dass Menschen Fehler machen und Dinge vergessen und unvolkommen sind.</li>



<li>Selbstliebe vergleicht nicht. Nicht dich mit anderen, nicht dich mit deinem früheren oder zukünftigen Ich. Sie ist total froh, dass du gerade du bist und nicht jemand anderer – denn denjenigen gibt es ja schon woanders, dich aber nur jetzt hier. </li>



<li>Selbstliebe bewertet nicht. Nicht andere und nicht dich. Für sie ist alles okay, was ist. Sie würde dir daher auch nicht sagen, dass du Dinge besser machst als andere. Dass du sie schlechter machst, natürlich auch nicht.</li>



<li>Selbstliebe ist immer in deinem Team. Das Wichtigste für sie ist, dass es dir gutgeht, dass du tust, was dir Spaß macht und deine eigenen Ideen verwirklichst. Sie ist auch das einzige MItglied, das du in deinem Team brauchst. Es ist daher nicht nötig, andere anzuwerben und anzuhalten, dir in deinem Tun oder Sein zu applaudieren. </li>



<li>Selbstliebe gibt dir die Freiheit, du selbst zu sein – und allen anderen die Freiheit, anders zu sein. </li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Frage die Selbstliebe aktiv um Rat – und befolge ihn</h3>



<p>Was aber tut man, um sie einzuladen und hereinzulassen? Ein Anfang wäre vielleicht, mal aus ihrer Sicht über dich nachzudenken. Schreibe zehn Sätze über dich nieder oder sprich sie als Sprachmemo auf, überprüfe sie aus Sicht der reinen Selbstliebe und formuliere sie dann neu. Frage sie aktiv um Rat. Schon morgens und bei den allerkleinsten Dingen. Was rät sie dir zu frühstücken, was anzuziehen – etwas, in dem du dich richtig gutfühlst natürlich, alles andere kann gleich weitergegeben werden oder in den Container, denn warum solltest du etwas tragen, das dir nicht passt oder das du nicht magst? </p>



<p>Du kannst sie auch auf einen Rundgang durch deine Wohnung mitnehmen, um dich mit ihr anzufreunden. Nimm jedes Ding in die Hand und frag sie, ob es ihr gefällt. Zeig ihr die Bücher, die du noch lesen willst, erzähle ihr von deinen Projekten und Plänen. Und folge jedem Rat von ihr. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Niemanden ist geholfen, wenn man tut, was keine Freude macht</h4>



<p>Alleine würdest du es vielleicht nicht wagen, Verabredungen abzusagen oder Anfragen auszuschlagen, um niemanden zu enttäuschen. Mit der Selbstliebe neben dir leuchtet es dir aber sofort ein, dass niemandem geholfen ist, wenn du deine Zeit mit Menschen oder Dingen verbringst, die dir keine Freude machen. Dir sowieso nicht. Aber den anderen auch nicht. Denn erstens merken sie es ja doch. Und zweitens würdest du es sie auf die eine oder andere Art büßen lassen, wenn du dich durch sie zu etwas zwingen lässt, das du eigentlich nicht willst. Vom allseitigen Energieverlust ganz zu schweigen.</p>



<p>Natürlich gibt es Zuständen, in denen Selbstliebe als Konzept als etwas doch sehr Fremdes erscheint. Oder Umstände, die zu komplex sind, um im Dialog mit sich selbst durchdrungen zu werden. In dem Fall biete ich gerne Begleitung an. Im Kleinen aber kann jede und jeder ja einstweilen schonmal anfangen.</p>



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<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Foto von Jacqueline Schmid über Pixabay</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Du bist ein Tropfen im Ozean</title>
		<link>https://petra-kohse.de/du-bist-ein-tropfen-im-ozean/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Kohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 11:58:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und das ist eine gute Nachricht. Denn das heißt: Du bist der Ozean und hast an allem teil, was die anderen Tropfen tun, sind oder haben. Lass dich da mal reinfallen!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es gibt Tage, an denen dich alles stört. Wie dein Partner kaut. Das Elektrobike, das jemand direkt vor deiner Tür abgestellt hat. Die Kollegin, die wegen ihres Heuschnupfens das Fenster geschlossen haben will. Die Leute im Supermarkt, die sich wie in Zeitlupe bewegen. Die Fliege an der Wand. Und am meisten: Dein eigener Anblick im Spiegel.</p>



<p>Du bist unzufrieden, ja zornig, fühlst dich zurückgesetzt, hässlich und allein. Wenn dich jetzt jemand fragen würde: Was brauchst du? würdest du in Tränen ausbrechen. Denn irgendwie brauchst du alles – aber willst gar nichts, schon gar nicht von den anderen. Du fragst dich: Warum kann es nicht ein einziges Mal für mich rund laufen? Warum geht es allen immer besser als mir? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Als Wasser im Wasser hast du an allem teil</h2>



<p>Für Momente wie diese, in denen du dich wie ein Tropf fühlst, habe ich eine Botschaft für dich. In der Tat bist du nicht mehr als ein winziger Tropfen – aber im Ozean. Der besteht aus Abermillionen solcher Tropfen, die miteinander ein Ganzes bilden und friedlich hin- und herwogen. Stell dir das mal vor! Lass das Bild in dich hineinsinken und fühle, wie es ist, in ein riesiges Meer einzutauchen, sich hineingleiten zu lassen – und getragen zu werden. Da hörst du nichts mehr, da siehst du nichts mehr, da wirst du einfach Teil und beginnst, mit zu wogen. </p>



<p>Als Wasser im Wasser löst du dich nicht auf, sondern im Gegenteil: du weitest dich. Du nimmst alles auf, was die anderen Tropfen erfüllt, gibst ab, was du nicht brauchst, erneuerst dich fortwährend, hast an allem teil, bist ein Tropfen unter Tropfen und ihr alle miteinander – wir alle miteinander sind der Ozean. </p>



<p>Stell dir das mal vor, wenn dich das nächste Mal das Tropf-Gefühl überkommt. Wenn sich Unzufriedenheit, Sehnsucht oder Neid sich in dir sammeln. Schließe dann für eine Sekunde die Augen, sinke in Gedanken in den Ozean und lass dich von all dem durchfluten, was du jetzt brauchst. Denn: Irgendein anderer Tropfen hat sich genau das längst kreiert und hat so viel davon, dass du dich gern bedienen darfst – im Ozean ist alles immer im Übermaß vorhanden und geht niemals verloren, denn der Ozean ist Energie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Freude und der Erfolg der anderen gehören auch dir</h3>



<p>Ds glückliche Paar auf der anderen Seite der Straße? Freu dich mit den beiden und teile ihre Liebe. Die Fernreise des Nachbarn? Bitte ihn, dir Bilder zu zeigen und zu beschreiben, wie es ihm dort ging, fühle mit. Die Beförderung der Kollegin? Freue dich mit ihr von Herzen, denn ihr Erfolg ist im Ozean des Daseins auch deiner. Versuche es! </p>



<p>Oder mache noch einen kleineren Schritt: Wenn du dich beim nächsten Mal über jemanden ärgerst, stell dir vor, dass er oder sie jemand ist, der dich sehr liebt. Deine Mutter, dein Kind. Mach es einfach. Die Sache bleibt vielleicht doof, aber das Beißen des Ärgers wird sofort verfliegen. Auch der- oder diejenige ist ja nur ein Tropfen. Die Verbindung, die du in diesem Moment imaginierst, ist schon der Ozean – und du bist immer nur einen winzigen Gedanken davon entfernt. </p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Foto: pexels über Pixabay</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Du tust alles, um dein Ziel zu erreichen, aber es gelingt dir nicht?</title>
		<link>https://petra-kohse.de/du-strengst-dich-an-bedenkst-alles-aber-kommst-nicht-voran-vielleicht-ist-es-es-das-falsche-ziel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Kohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 15:48:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leichtigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Daraus, dass ein Weg mühsam ist, ergibt sich kein Anrecht auf Erfolg. Im Gegenteil darf das, was der Seele gut tut, leicht sein. Frag dich ehrlich, wem das, was du so dringend anstrebst, wirklich dienen würde. Vielleicht ist es das falsche Ziel.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es gibt viele Gründe und noch mehr Erklärungen dafür, dass man ein bestimmtes Ziel nicht erreicht. Je nach Weltsicht ist es qua Geburt oder aus Mangel an persönlicher Eignung schlicht unerreichbar und muss das Leben lang ein Traum bleiben. Manche Menschen denken, sie würden sich nicht genug anstrengen und brauchen noch diese oder jene Ausbildung und müssten sich überhaupt mehr anstrengen.</p>



<p>Andere sind überzeugt davon, dass sie ihr Ziel schon längst erreicht hätten, wenn man ihnen nicht immerzu Steine in den Weg werfen und sie also aktiv daran hindern würde, dort hinzukommen, wohin sie wollen – da sind dann entweder die Familie, die Gesellschaft, eine Regierung oder irgendwelche anderen Mächte schuld, das der Weg nicht endet. Wieder andere gehen davon aus, dass es innere Blockaden gibt, die aufgespürt und aufgelöst werden müssten. Und nicht wenige halten es für möglich, dass sie es einfach nicht verdient hätten, das Ersehnte zu erreichen und damit glücklich zu sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vielleicht passt das Ziel nicht zu dem, was deine Seele will</h2>



<p>Es gibt aber noch einen anderen Gedanken zum Thema, den ich persönlich sehr nützlich finde: Vielleicht ist es das falsche Ziel. Ein Ziel, das zwar zu allem passt, was man über sich zu denken gelernt hat – aber nicht zu dem, was die eigene Seele wirklich will.</p>



<p>Auch wenn man es sich noch so sehr wünscht und sich – vielleicht sogar mit Hilfe von Manifestationstechniken – in leuchtenden Farben ausmalt, wie schön es wäre, im eigenen Haus zu leben, seinen Meisterabschluss zu machen, die Welt zu umsegeln, eine Familie zu gründen, einen Verlag für sein Buch zu finden, an der Olympiade teilzunehmen, sein Internet-Business zum Laufen zu bringen oder mit seiner Band Erfolg zu haben. Es kann dennoch das falsche Ziel sein.</p>



<p>Selbst wenn man keine Anstrengung scheut, diese nach jedem Misserfolg womöglich noch erhöht und wenn man hundert Argumente dafür hat, dass sich dieses Ziel für einen wirklich lohnt. Gerade dann, würde ich sagen, ist es Zeit, das Ziel zu hinterfragen und herauszufinden, wobei es darum wirklich geht. Denn das, wonach sich die Seele sehnt, braucht keine Begründung und hat auch keinen Zweck, der über die Sache selbst hinausweist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was von Herzen kommt, fällt leicht – und das darf es auch</h3>



<p>Will ich ein Restaurant führen, um eine Familientradition fortzusetzen und meine Eltern stolz zu machen? Gehe ich jeden Tag zur Fitness, um meinen Körper so aussehen zu lassen, dass man ihn „perfekt“ nennen könnte? Schreibe ich einen Roman, um Autorin zu sein? Die Bilder und Abhängigkeiten lauern überall, und je mehr Mühe man aufwendet, um ein Ziel zur erreichen, desto verdächtiger sollte einem die Sache vorkommen.</p>



<p>Denn das, was einem wirklich Spaß macht, was von innen kommt, von Herzen, und einem ein Bedürfnis ist, fällt leicht. Oft hat man es schon als Kind getan. Steine sammeln, Tiere verarzten, kleine Apparate aus Schrott bauen, Geschichten erzählen. Was, wenn es beim Erreichen eines Lebensziels nicht auf die Mühe ankäme?</p>



<p>Wenn du erschöpft und frustriert bist: Gestatte dir, dein Ziel in Frage zu stellen. Überlege ganz genau, wem das Erreichen nutzen würde. Und wie erstrebenswert dein sechsjähriges Ich dieses Ziel fände.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Lehne dich zurück, betrachte es spielerisch, denke über Alternativen nach</h4>



<p>Falls du aus vollem Herzen hinter deinem Ziel stehst, es aber dennoch auf schmerzliche und anstrengende Weise nicht erreichst, habe ich noch einen Gedanken für dich: Vielleicht bestehst du auf einem falschen Weg dorthin, versteifst dich auf Umstände, die schlicht nicht herzustellen sind und verpasst dadurch eine Abfahrt nach der anderen, die dich zum Ziel bringen könnte? Da ist es nützlich, sich zurückzulehnen, den Blick zu weiten und so offen in die Welt hineinzulauschen, als hätte man eine Frage gestellt, deren Antwort man wirklich nicht kennt. </p>



<p>Vielleicht führt der Weg über ein anderes Land, in ein anderes Metier, zu Personen, mit denen man bisher noch nie etwas zu tun hatte, vielleicht müssen es keine leiblichen Kinder sein, mit denen man sich auf dem Trampolin springen sieht, vielleicht kann die Singer-Songwriterinnen-Karriere auch mit einem Programm für Seniorenheime beginnen. Betrachte es spielerisch, lehn dich zurück, mach eine Pause, denke über Alternativen nach – dann lässt sich das Mögliche oft besser erkennen.</p>



<p>Wenn es dir aber nicht gelingt, loszulassen – weder ein einmal ins Auge gefasstes Ziel noch einen bestimmten Weg dorthin, und wenn es dir damit nicht gut geht, dann lohnt sich bestimmt ein energetischer Blick darauf. </p>



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<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Foto: Thomas Müller über Pixabay</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Trigger willkommen! Entmachte die Stressmomente der Feiertage durch Wahrnehmung</title>
		<link>https://petra-kohse.de/trigger-willkommen-entmachte-die-stressmomente-der-feiertage-durch-wahrnehmung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Kohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 19:06:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trigger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://petra-kohse.de/?p=1478</guid>

					<description><![CDATA[<p>Da man den Stressmomenten in den letzten Tagen des Jahres ohnehin nicht entkommen kann, bietet es sich an, sie zu nutzen. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Tage zwischen Wintersonnenwende und Neujahr sind die dichtesten des Jahres. Eng bepackt mit allem, was noch an letzten Dingen zu tun ist, bevor man erschöpft am Festtagstisch Platz nehmen kann. Voller Erinnerungen an diese Zeit in früheren Jahren, besonders der Kindheit. Und reich gesegnet mit Triggern aller Art.</p>



<p>Denn: Sehnsuchtsbilder, Worst-case-Szenarien und Medienidyllen verschränken sich zu einer riesigen Anspruchshaltung an Weihnachten und die &#8222;Tage zwischen den Jahren&#8220;, der nie, aber auch niemals entsprochen werden kann und die enormen Druck erzeugt. Da wird noch kurz vor dem Kirchgang, bereits im besten Wollmantel, hektisch gesaugt, damit nachher kein Stäubchen die Idylle trübt. Da werden die Kinder sofort nach der Bescherung angetrieben, sich bei den Großeltern telefonisch für Geschenke zu bedanken, mit denen sie noch gar nicht gespielt haben. Da liegt beim Familienbesuch das wieder mal Ungesagte schwerer im Magen als die fette Gans und wiegt die Einsamkeit dreimal so viel wie sonst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Alltag lassen sich Trigger überspielen oder als Verschulden anderer verbuchen. An Weihnachten nicht</h2>



<p>Und ja, das sind Triggermomente. Das Problem sind nicht die anderen, die auch mal hätten putzen können (wenn sie jemand gebeten hätte). Nicht die Kinder, die nicht wissen, was sich gehört (und deren Bedürfnisse wichtiger sind als die von Großeltern). Nicht der mansplainende Onkel oder die überkritische Kusine. Das Problem ist, dass deren Verhalten Gefühle in Ihnen auslösen, die weit größer sind, als es dem Anlass entspricht. Diese großen Gefühle werden immer dann in kleinen Portionen frei, wenn alte Wunden berührt werden. Im Alltag lässt sich das überspielen oder als Verschulden anderer verbuchen. Aber an Weihnachten nicht. In dieser Zeit sind sie zu dicht gesät, der ganze Tag wird zum Minenfeld mit Blick auf das, was alles noch geleistet werden muss etc. </p>



<p>Dabei könnten genau diese Tage, die von vielen auch als Raunächte begangen werden (andere nehmen dazu die Nächte von 25.12. bis zum Dreikönigstag am 6.1.), ein großes Ausatmen sein – wenn man sich darauf verständigen würde, sich gegenseitig nichts zu schenken und wenn jede und jeder vor allem eines tun würde: versuchen, mit sich selbst im Reinen zu sein, und alle andere zu respektieren, die das auch tun. Stattdessen kommen die Raunachtsrituale oft noch als weitere Belastung hinzu: Räuchern und die eigenen &#8222;Themen&#8220; bearbeiten als weiterer Punkt auf der To-do-Liste zwischen Betriebsweihnachtsfeier und Hausputz – Anleitungsbücher und Räuchersets gibt es im Handel.</p>



<p>Aber wie der Spirale entkommen, ohne aus dem sozialen Netz zu fallen? Wie feststellen, was ein authentischer Wunsch ist, die Feiertage zu gestalten, und was eine Konditionierung, die einen nur stresst? Die Trigger weisen dir den Weg!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Beobachtung einer Situation genügt oft schon, um diese zu verändern</h3>



<p>Begib dich in die Beobachtungsebene und registriere, was für dich alles auf eine bestimmte Weise sein muss und nicht anders sein darf. Bemerke, in welchen Situationen du aus deiner Ruhe kommst, wann du anfängst, anderen Vorwürfe zu machen – laut oder im Stillen. Welche Rolle glaubst du zu haben, wofür fühlst du dich verantwortlich? Und: Was alles sagst du nicht und willst es auch nicht thematisiert haben? In welchen Momenten fühlst du dich am wohlsten … und warum? Weil etwas geschafft ist oder weil du genießt, etwas zu tun? </p>



<p>Mach dir Notizen und nimm dir für jeden Eintrag am Abend ein paar Minuten, in denen du dir im Dunkeln und in der Stille die Frage stellst: Was war das? Ist das so? Will ich das wirklich? Wie fühle ich mich damit?  Es braucht gar kein weiteres Protokoll: keine Schlussfolgerungen, Lösungsideen oder verbrannten Zettel. Der kleine Perspektivwechsel und ein paar Minuten des Innehaltens werden schon viel Druck von dir nehmen und ihre Raus-aus-dem-Hamsterrad-Magie entfalten: Dir werden Bilder von früher in den Sinn kommen, es werden dir Verhaltensmuster auffallen, die du gerne ändern würdest, es wird dir unter manchem Stress vielleicht eine Traurigkeit bewusst werden, ein Schmerz. Nimm ihn wahr, lass ihn da sein, mehr braucht er oft gar nicht, um danach zu gehen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Nutze die Triggerdichte dieser Tage als Möglichkeit </h4>



<p>Sei vor allem für dich selbst da in diesen letzten Tagen des Jahres. Frag dich in dieser wahrhaft rauen Zeit: Was brauche ich jetzt? Und: Wie kann ich es mir nehmen? Das ist nicht egoistisch. Im Gegenteil. Es mag paradox klingen, aber: Erst wenn alle das, was sie voneinander erwarten, in sich selbst investieren, ist die Basis für ein echtes Miteinander gegeben: ohne Erwartungen und Projektionen, sondern in der Freude über die Besonderheit der anderen. </p>



<p>Nutze die Triggerdichte dieser Tage also als Möglichkeit. Anders als zu anderen Zeiten des Jahres kannst du sie ohnehin nicht überspielen. Guck aufmerkam hin, und schicke jedes Mal, wenn du in die Luft gehst, einen Stich im Herzen spürst oder den Zwang, etwas Bestimmtes zu tun, ein Memo an dich selbst mit der Botschaft: Aha. Hier reagiere ich also so. Gucke ich mir später genauer an. Das reicht oft schon oder entlastet zumindest spürbar – probier es aus!</p>



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<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Foto: Gerd Altmann über Pixabay</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Man kann nicht nicht kreieren: Deine Erfahrungen spiegeln deine Energie</title>
		<link>https://petra-kohse.de/deine-erfahrungen-spiegeln-deine-energie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Kohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 20:54:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Manifestation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://petra-kohse.de/?p=1437</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gefühle sind Schwingungen, und je nachdem, auf welche Frequenz wir unseren Sender einstellen, empfangen wir das eine oder andere Programm. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra-kohse.de/deine-erfahrungen-spiegeln-deine-energie/">Man kann nicht nicht kreieren: Deine Erfahrungen spiegeln deine Energie</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra-kohse.de">Your Way  </a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Man kann – wie es Paul Watzlawick fasste – nicht nicht kommunizieren. Genausowenig kann man nicht kreieren. Also: sein Leben gestalten. Man gestaltet es mit jedem Blick, jeder Geste, jedem Wort und vor allem: jedem Gefühl. Gefühle sind Schwingungen, und je nachdem, auf welche Frequenz wir unseren Sender einstellen, empfangen wir das eine oder andere Programm. Nichts ist an und für sich und bedingungslos gesetzt, alles entsteht als Interaktion. Oft sind viele Ebenen beteiligt, die sich in Gänze unserem Einfluss entziehen. Aber stets gibt es die Möglichkeit der Wahl, mit etwas, das uns widerfährt, auf die eine oder andere Art umzugehen. </p>



<p>Wenn wir uns unserer Gefühle bewusst sind, ist es unsere Entscheidung, womit wir in Resonanz gehen und womit nicht. Wenn wir uns unserer Gefühle nicht bewusst sind, mag es uns vielleicht so vorkommen, als ob uns Dinge widerfahren würden und wir Menschen und Ereignissen willkürlich ausgeliefert wären. Das ist die Opferperspektive. Aber auch wenn man bereit ist, diese zu verlassen, tut man sich manchmal schwer damit, zu erkennen, in welcher Energie man Situationen angezogen hat oder Menschen begegnet ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Alles, was passiert, lässt sich als Spiegel oder Hinweis verstehen</h2>



<p>Dabei ist das, was wir erleben, eigentlich ein ganz akkurater Wasserstandsmelder. Oft will man es nur einfach nicht wahrhaben. Oder nimmt das energetische Konzept nicht ernst genug. Wobei es ganz wichtig ist, hier ohne Bewertung zu operieren.<strong> Die Frage der &#8222;Schuld&#8220; ist bei jeglichen Übergriffen juristisch und moralisch relevant und dort zu klären.</strong> Dass es energetische Prädispositionen für bestimmte Erlebnisse geben mag, hat auf der Seite derjenigen, die etwas erleiden, rein gar nichts mit Schuld oder Mitschuld zu tun. In der Erörterung der energetischen Verhältnissse bewegen wir uns auf einer ganz anderen Ebene: der, über sich selbst etwas zu erfahren.   </p>



<p>Um nur mal ein paar unerfreuliche, einfache Beispiele zu nennen: Ob es um Arbeitsüberlastung im Büro geht, unfreundliche Ansprachen im Supermarkt oder ein vergessener Geburtstag – in allen Lagen ist eine Frage hilfreich: <strong>Was in mir ermöglicht diesen Umgang mit mir/dieses Erlebnis? Welches Schloss trage ich in mir, in das ein solcher Schlüssel passt?</strong> Und dann darf man ruhig alles, was einem da widerfährt, mal versuchsweise als Spiegel oder als Hinweis verstehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie kann es passieren, dass xy meinen Geburtstag nicht wichtig nimmt – nehme ich meinen Geburtstag oder womöglich mich selbst dieser Person gegenüber nicht wichtig? Kommuniziere ich Bedürftigkeit, die ein Übergangenwerden anzieht? </li>



<li>Wieso werde ich so angeblafft – gibt es in mir selbst etwas, worüber ich mich ärgere? Eine Aggressivität, auf die diese fremde Person im Supermarkt reagiert? </li>



<li>Wieso laden sie alle Arbeit auf meinem Tisch ab – habe ich signalisiert, dass ich das will oder lade ich mir an anderer Stelle selbst zuviel auf? Was in mir könnte eine Einladung sein, fremde Last mittragen zu wollen, in welcher Hinsicht trifft das in meinem Leben noch zu? Und so weiter.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Kohärenz der Gefühle ist wichtig, um die Außenwelt zu beeinflussen</h3>



<p>Etwas vertrackter wird es, wenn jemand schon ganz bewusst mit Energien arbeitet und sich beispielsweise nach Fülle ausrichtet, aber dann doch wieder die Erfahrung macht, hohe Rechnungen zu bekommen, bestohlen zu werden oder den Job zu verlieren. Manchmal wird das mit einem Gesetz der Gegensätzlichkeit erkärt: als gewissermaßen systemischer Widerstand des Gefühlszustands, den man gerade verlassen will – in diesem Fall der des Mangels. Neale Donald Walsch sagt: &#8222;Das, was du bist, ist ohne das, was du nicht bist, nicht erfahrbar.&#8220; Dass es also zunächst den Mangel braucht, um das eigene Gefühl der Fülle spüren zu können – bevor sich dann auch in der Realität Fülle manifestiert. </p>



<p>Ich finde das allerdings etwas akademisch, denn der Mangel war ja schon vorher da, deswegen will man ja in die Fülle. Ich denke, dass es eher mit einer Inkohärenz der Schwingungen zusammenhängt. Wenn die Fülle noch zu sehr Wunsch und zu wenig Gewissheit ist. Wenn tief im Inneren doch noch ein Glaubenssatz hockt, der darauf besteht, dass man letztlich keine Fülle verdient hat. Den gilt es dann anzuerkennen und den Schmerz, der mit ihn verbunden ist zu lösen – indem man ihn fühlt.  </p>



<p>Auch in diesem Fall ist die Wirklichkeit also ein Indikator der inneren Verfasstheit. Der eigenen Frequenz. Ich finde, das macht das Leben interessant und dynamisch. Man kann nicht mehr nichts über sich erfahren. Wenn du Lust hast, mehr über solche Zusammenhäge zu erfahren oder lernen willst, deine eigene Wirklichkeit zu lesen, melde dich gern.    </p>



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<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Foto: Nadeeshan Jayawaradena über Pixabay </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bewertungen kosten Zeit und Ruhe – wie ich lernte, sie aufzugeben</title>
		<link>https://petra-kohse.de/bewertungen-kosten-zeit-und-ruhe-wie-ich-lernte-sie-aufzugeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Kohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2025 11:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://petra-kohse.de/?p=1308</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer sich innere Freiheit wünscht, kommt nicht darum herum, die Gewohnheit des dauernden Bewertens abzulegen. Auf vier Dinge kommt es dabei besonders an</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wieviel mehr Zeit und Ruhe ich zur Verfügung habe, war das Erste, was mir auffiel, als ich vor einigen Jahren mit meinem eigenen energetischen Prozess begann. </p>



<p>Der erste Schritt ist hierbei ja, Gedanken und Gefühle unterscheiden zu lernen. Und wenn man seine Gedanken beobachtet, merkt man schnell, wie groß daran der Anteil von Bewertungen ist: das ist gut, jenes ist schlecht, wie kann man nur!, das ist ja unmöglich!, so eine Frechheit!, sehr schön, aber mal sehen, wie lange sie das durchhalten wird, selber schuld, oh Mann, jetzt habe ich das schon wieder nicht geschafft &#8230; Geradezu automatisch und ohne Pause kommentiert das Gehirn, was um einen herum oder durch einen geschieht – und dies selten in einer liebevollen, unterstützenden Weise.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Bewertungen erzählen vor allem etwas über dich selbst</h1>



<p>Es sind <a href="https://petra-kohse.de/erkenne-deine-einschrankenden-gedanken/">Konditionierungen</a>, Ängste, Mangel, Neid oder Unsicherheiten, die da zu Wort kommen und die Wahrnehmung der Wirklichkeit streng kontrollieren. Das ist psychologisch keine neue Erkenntnis: Die Situation, dass zwei Personen an einem Tisch im Café sitzen und sich unterhalten, wird von einer von Verlustängsten geplagten Partnerin einer der Personen sicher anders registriert werden als von der Bedienung des Cafés. Der Ton macht die Musik, in diesem Fall: die Frequenz, in der man selber schwingt. Wenn man jedoch beginnt, diese Frequenz selbst beeinflussen zu können, ist es eine echte Offenbarung. </p>



<p>Zurück zu meiner Erfahrung. Zu registrieren, dass es sich um Bewertungen handelte, was ich da so ständig vor mich hindachte, führte zunächst dazu, dass es mir gelang, die Gedanken zumindest nicht weiter zu vertiefen. Stattdessen begann ich zu erforschen, auf welche Einstellungen, Erwartungen und Gefühle sie verwiesen. Das war wesentlich interessanter als sich damit zu befassen, was andere – oder man selbst – wieder falsch gemacht hat. Und bringt einen, wenn man in die innere Freiheit gelangen will, auch wesentlich weiter.</p>



<p>Worauf es ankommt, wenn man Bewertungen loslassen will, ist meiner Ansicht nach Folgendes:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Ehrlichkeit, anzuerkennen, dass es sich bei den meisten Gedanken über andere oder sich selbst um Bewertungen handelt und nicht um objektive Wahrheiten.</li>



<li>Den Mut, zu fragen, wem oder zu was diese Bewertungen dienen. </li>



<li>Eine zunehmende Anerkennung der eigenen Person als rundum schätzenswert – auch und gerade in ihrer Unvollkommenheit und Fehlbarkeit. </li>



<li>Der Respekt vor den Wegen und Entscheidungen anderer Menschen. </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Neben persönlichen gibt es auch gesellschaftliche Bewertungen</h2>



<p>Jeder Punkt berührt ein anderes Kapitel des <a href="https://petra-kohse.de/dragonfly-programm-der-inneren-freiheit/">energetischen Prozesses </a>und öffnet eine neue Ebene der Wirklichkeitserfahrung. Das Thema Bewertungen begleitet einen den ganzen Weg hindurch – und auch darüber hinaus. Denn außer den persönlichen Bewertungen gibt es ja noch die gesellschaftlichen, die uns umgeben und denen sich zu entziehen besonders komplex ist. Aber auch da kann es gelingen, einen Weg zu finden, der mit den eigenen Herzensüberzeugungen in Resonanz geht. Als Menschen haben wir ja die Freiheit der Wahl, und zwar jeder einzelne Mensch und immer. </p>



<p>Und jede Wahl hat ihre Berechtigung. Das ist die Einsicht, mit der die Liebe ins Spiel kommt. Wenn ich darauf vertraue, dass alles, was andere sagen oder tun im Einklang mit ihrer Sicht auf die Welt steht, die ich nicht kenne – und wenn ich die Notwendigkeit, mich mit anderen identifizieren zu müssen, hinter mir gelassen habe, kann ich jeden so hinnehmen wie er oder sie ist. Das bedeutet nicht, dass ich ihnen damit automatisch zustimme. Vielmehr bewahre ich mir die Freiheit, mich von jemandem, dem ich nicht zustimme, friedlich abwenden, um das weiter zu verfolgen, was mir selber wichtig ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Ende des Bewertens ist das Ende des Kämpfens</h3>



<p>Das Ende des Bewertens ist auch das Ende der Notwendigkeit, andere zu bekämpfen. Und das ist wichtig. Denn durch den Kampf bindet man sich nur immer fester an das Bekämpfte. Wie es so schön heißt: Von der Tür, die ich zuhalten will, komme ich nicht los. Und dann wird der Ärger über das Feststecken in den Kampf investiert und so weiter.  </p>



<p>Wenn ich heute unterwegs bin oder spazierengehe oder nichts tue, denke ich oft an nichts. Oder ich wünsche und träume. Ich hechele auch mit anderen keine Situationen mehr durch, wie ich es früher gern getan habe und was damals auch oft lustig war. Ich finde das jetzt nicht mehr lustig. </p>



<p>Manchmal passiert es mir noch, dass ich Frequenzen an anderen Personen zu deuten versuche und dann mutmaße, was mit ihnen sein könnte. Wie eitel das ist, habe ich gerade erst wieder erfahren. Ich hatte eine Bekannte getroffen, die sehr unkonzentriert und auch etwas haltlos wirkte. Ich dachte, dass sie ein Suchtproblem haben könnte und habe das einer Freundin gegenüber sogar geäußert. Kurz darauf ist der Mann dieser Bekannten gestorben – nach kurzer, schwerer Krankheit, die sie ganz privat gehalten hatten. </p>



<p>Meine falsche Mutmaßung war eine Bewertung, die einen möglichen Blick auf das, was wirklich wahr, verstellt hat. Wir sollten es am besten dabei belassen: Wirklichkeit ist viele und jeweils nur von innen zu erfahren.</p>



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<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Foto von Alexa über Pixabay</p>
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		<title>Träumen hilft! Energie folgt der Aufmerksamkeit – befasse dich vor allem mit dem, was du wünschst</title>
		<link>https://petra-kohse.de/energie-folgt-der-aufmerksamkeit-befasse-dich-mit-dem-was-du-wunschst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Kohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 20:47:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energetik]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://petra-kohse.de/?p=1265</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was nährst du den ganzen Tag über – das Problem oder die Lösung? Dein Energiesystem wertet nicht, sondern folgt immer deinem Fokus. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Worauf richtest du deine Aufmerksamkeit am häufigsten? Auf das, was du noch tun musst, was du nicht geschafft hast oder nicht schaffen wirst, was unerfreulich ist, was weh tut und dich quält, was nicht zu ändern ist oder nicht zu ändern scheint? Oder denkst du darüber nach, worauf du Lust hast, was dir wirklich wichtig ist und wie du dein Leben schöner machen könntest? Beurteilst du Situationen danach, wie sie dir gefallen haben oder was andere gesagt und getan haben oder über dich gedacht haben könnten?</p>



<p>Anders gefragt: Was nährst du den ganzen Tag über – das Problem oder die Lösung? Ja, es ist schwer, sich zu lösen, wenn die Umstände schwer sind. Wenn du Schmerzen hast, unter Druck stehst oder dir Sorgen machst. Und aktiv nach Schmerzlinderung zu suchen, die Sorgen mit anderen zu teilen oder in den Kampfmodus zu gehen, um einem Druck von außen begegnen zu können, macht die Sache ja nicht besser: Auch dann bleibst du mit deiner Aufmerksamkeit den unerfreulichen Dingen verhaftet – und stärkst sie energetisch. </p>



<h1 class="wp-block-heading">Wer &#8222;siegen&#8220; will, bleibt im Kampfmodus</h1>



<p>Denn dein Energiesystem unterscheidet nicht von zwischen dem, was dir guttut und dem, was dir schadet. Es wertet nicht, sondern folgt schlicht deinem Fokus und verstärkt alles, was es dort vorfindet. Wenn du über den möglichen Ursachen eines Problems grübelst, wird dein Blick darauf daher eher enger als weiter und du fühlst dich noch schlechter. Wie schon Einstein sagte: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind</p>
</blockquote>



<p>Anders gesagt: Solange man &#8222;siegen&#8220; will, ist man noch im Kampfmodus. Solange man &#8222;lindern&#8220; will, ist man im Schmerzmodus. Solange man von etwas &#8222;weg&#8220; will, ist man noch ganz und gar dort. Was aber tut man stattdessen? Die Antwort ist: Träumen und wünschen. Genau das, was den meisten Menschen als Kind mit Blick auf die vermeintlich feststehenden &#8222;Realität&#8220; ausgeredet wurde. Aber real an Situationen ist ja nur, dass deren Bewertung von dem Blick abhängt, mit dem man darauf schaut. Dass bisher noch keine Einhörner eingefangen und in einem Zoo ausgestellt wurden heißt nicht, dass es keine gibt. In Argentinien beispielsweise wurden letztes Jahr die Kammratte und die Samtfledermaus neu entdeckt, an die hat vorher auch keiner gedacht, da geht also noch was &#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer träumt oder wünscht, wechselt die Ebene</h2>



<p>Aber ernsthaft: Träumen und wünschen hilft. Es kreiert positive Gefühle, beruhigt das vegetative Nervensystem, weitet den Blick – und wechselt die Ebene. Statt dich in Liebeskummer zu vergraben oder an der Jobsuche zu verzweifeln, könntest du dich hinsetzen und aufschreiben, wie genau du dir eine Partnerschaft oder einen Arbeitsplatz vorstellst. In allen, ruhig den kühnsten Details. Das hebt die Laune und durchbricht das Kreiseln. Und wie sich die Welt mit gehobener Laune sofort ändert, ist bekannt: Jemanden, der verliebt ist, stört weder das Gemecker eines Nachbarn noch ein verpasster Bus. Wer aber im Opfermodus ist, sieht das als Belege der Widrigkeit der Welt. </p>



<p>Nur mal angenommen: Was, wenn jede Situation, und scheint sie auch noch so unerfreulich, ein Geschenk an dich darstellen würde, das du nur noch nicht ausgepackt hast? Eine Kündigung lässt den Alltag zusammenbrechen, weckt Existenzängste, stellt die Persönlichkeit in Frage. Aber liegt nicht auch eine Freiheit darin? Der Keim zu Neuem? Sich diesen Gedanken nicht nur zu gestatten, sondern ihm mehr Zeit und Energie zu widmen als den Sorgen – das ist der Weg ins Offene. Welches Neue, wie soll sich das anfühlen, wo soll es hinführen? </p>



<h3 class="wp-block-heading">Wieviel Glück erlaubst du dir?</h3>



<p>Oder auch in noch ernsteren Situationen von chronischen Beschwerden beispielsweise: Gibt es da vielleicht auch Momente, die besser sind als die anderen? Wie kann man das wiederholen, verstärken, ausweiten? Was fällt einem noch ein, was gut tut? Und ja, manches kann man dann nicht in der gleichen Weise wie andere vielleicht. Aber was geht denn stattdessen? Glück ist eine Frage der Perspektive. Und der inneren Erlaubnis. Wie groß zu träumen, gestatte ich mir? Was würdest du mit einem Lottogewinn anstellen – und was davon lässt sich schon jetzt, schon morgen und ohne einen Cent mehr in der Tasche umsetzen? Sich den Möglichkeiten zuzuwenden ist eine Entscheidung. </p>



<p>Manchmal kann man die nicht treffen, weil einen Konditionierungen und Glaubenssätze hindern, weil man unbewusst Versprechen gegeben hat oder das eigene System es aus anderen Gründen als vorteilhaft ansieht, im Schmerz, in der Opferhaltung und im Widerstand zu bleiben. Dann ist Aufklärung und Lösungsarbeit hilfreich. Oft aber genügt es, zurückzutreten und sich zu fragen: Was ermöglicht mir diese Situation, an das ich zuvor nicht gedacht habe. Was wäre genau jetzt das Schönste? Wie genau würde das aussehen? Und wie würde ich mich dabei fühlen? Das ist nicht weltfremd, sondern Selbstwirksamkeit auf der Basis des energetischen Einmaleins: Nähre das, wovon du mehr willst, nicht das, was dir schadet.</p>



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<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Foto: schach100 über Pixabay</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Ins Herz finden – wie macht man das?</title>
		<link>https://petra-kohse.de/ins-herz-finden-wie-macht-man-das/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Kohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2025 10:22:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://petra-kohse.de/?p=1235</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt so viel wunderbare Weisheit in der Welt über den Weg des Herzens – aber es ist nicht einfach, dort überhaupt erst einmal hinzufinden. Ein paar Worte dazu, warum das so ist und wie es doch gelingen kann.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ins Herz gehen, nach dem Herzen leben, dem Herz folgen, aus dem Herzen kreieren – es gibt mehr und mehr Bücher, Kurse und Onlinebeiträge zu diesem Thema. Ob man über die Meditation kommt, den Tanz, den Gesang, den Schamanismus, Lichtsprache oder die Chakrenarbeit, ob einem der pazifische oder der atlantische Raum mehr liegt, eine inspirierende Frau oder ein inspirierender Mann die Worte findet, die einen erreichen: Wir leben in einer Zeit, in der spirituelles Wachstum zu einem Breitensport geworden ist. Ich finde das großartig und halte das auch für politisch, weil es neue Parameter braucht, um die Probleme dieser Welt zu lösen.</p>



<p>Allerdings setzen die meisten Ideen, Programme etc. in dem Moment an, in dem man die Welt der Gedanken schon verlassen und die der Gefühle bereits erreicht hat. Das aber ist für viele durchaus ein längerer Weg, der dann schon gegangen sein muss. Und durchaus nicht nur für die Älteren, die Jahrzehnte der Selbstregulierung und Selbstbegrenzung hinter sich haben. </p>



<h1 class="wp-block-heading">Wenn die innere Landkarte noch keinen Weg zeigt </h1>



<p>Ich nahm einmal an einem Seminar teil, in dem es sehr tief und fast wissenschaftlich um das ging, was man vom Herzen aus für sich und die Welt erreichen kann. Eine Vorübung war eine Atempraxis, bei der man sich in Liebe mit der Erde und dem Himmel verbindet – und auch Liebe von dort empfängt. Ein junger Mann, der sehr interessiert und medial durchaus erfahren war, zeigte sich dabei vollkommen verstört, weil das für ihn nicht funktionierte. Er empfand nichts, er empfing nichts, die ganze Übung war für ihn nur Text. Und mehr noch. Er sagte, in dem Moment, als in der Meditation von der Liebe der Erde gesprochen wurde, habe er sofort gedacht: Mich liebt die nicht! </p>



<p>Was war passiert? Seine innere Landkarte zeigte keinen Weg vom Kopf ins Herz. Und das vermutlich aus einem guten Grund. In einem anderen Setting wäre dies ein wunderbarer Moment gewesen, den Schmerz zu erkennen. Hier aber ging es um Dinge jenseits des Schmerzes. Umsichtigerweise war im Kleingedruckten dieses Seminars darauf hingewiesen worden, dass eventuelle persönliche psychische Probleme nicht aufgefangen werden könnten. Man musste ihn also damit alleinlassen. </p>



<p>Wobei ich selbst bei dem schmerzlichen Glaubenssatz, nicht liebenswert zu sein, nicht von einem psychischen Problem sprechen würde. Tatsächlich ist es leider fast das Normale: Nicht liebenswert zu sein, nicht gut genug oder im Gegenteil zuviel zu sein, sind Überzeugungen, die aus den meisten Kindheitstraumata resultieren. Und solange der Schmerz darüber im Herz lauert, wird das persönliche Überlebenssystem eines Menschen den Weg ins Herz nicht so leicht freigeben. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie der Weg zum Herzen frei wird</h2>



<p>Auch Angebote von Körperreisen oder eine Aktivierung des Herzchakras reichen da in der Regel nicht aus. Es braucht vielmehr Aufklärung darüber, warum es so ist, wie es ist, und dass hier ein Schutzprogramm wirksam ist. Der Verstand muss ein kleines Stück mitgenommen werden. Und dann muss dieses Schutzprogramm gelöst werden, bevor der Schmerz selbst erlöst wird – und der Weg ins Herz Schritt für Schritt frei wird. </p>



<p>Wer du für dich selbst sorgen oder herausfinden willst, wie nah du dem Herzen kommen kannst, dann rate ich zu Verabredungen mit dir selbst in der Stille, bei denen du die Gedanken zur Ruhe bringst und erforschst, wie offen der Zugang ist. Dazu ist es hilfreich, </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>zuvor kein Koffein zu sich genommen zu haben, weil Koffein das Gehirn aktiviert</li>



<li>eine Schlaf- oder Meditationsmaske zu tragen, weil Licht ebenfalls das Gehirn aktiviert</li>



<li>die Wirbelsäule aufrecht zu halten und die Beine nicht übereinanderzuschlagen (es sei denn im Yogasitz) </li>



<li>sich eine Uhr zu stellen, um die Gedanken über die Zeit abzugeben</li>



<li>und dann ruhig und rhythmisch zu atmen und die Wahrnehmung ganz auf das Fließen des Atmens zu richten</li>



<li>aufkommende Gedanken lässt du vorbeiziehen wie Wolken, verfolge sie nicht</li>



<li>und wenn du dich vollkommen ruhig und wohl fühlst, richtest du, während du atmest, deine Aufmerksamkeit auf deine Füße und nimmst wahr, wie sie auf dem Boden stehen oder die Fersen ein Kissen berühren. Mach das so lange, bis du wirklich merkst, dass du die Füße oder Fersen anders spürst als zuvor</li>



<li>dann wandere mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Knien, deiner Sitzfläche, deinen Ellbogen, deinen Schultern, deinen Händen</li>



<li>und schließlich zu deinem Herzen. Nimm wahr, wie es schlägt, wie es im Körper pulsiert</li>



<li>und nimm wahr, ob und was du dabei fühlst. </li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Das Herz ist ein heiliger Raum</h3>



<p>Bleibe bei der langsamen Annäherung auch dann, wenn du die Übung mehrfach machst. Nicht so: Hey Herz, her mit den Gefühlen! Es ist ein heiliger Raum, da nähert man sich mit Respekt – vor dir selbst. </p>



<p>Schreib mir gern, wenn sich für dich daraus Fragen ergeben oder du den Wunsch hast, hier etwas zu lösen. Wenn du den Weg ins Herz gut findest und dort auch fühlst, was du fühlen willst, dann sei herzlich beglückwünscht und ermutigt, unter den reichhaltigen Ressourcen und der vorhandenen Weisheit neugierig und voll Freude auszuwählen, was dir weiter dient.</p>



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<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Foto: Beauty_of_nature über Pixabay</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Denkst du noch oder fühlst du schon? Das macht einen bedeutenden Unterschied</title>
		<link>https://petra-kohse.de/denkst-du-noch-oder-fuehlst-du-schon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Kohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 19:34:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken und Gefühle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://petra-kohse.de/?p=1195</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gedanken sind Ausdruck von Gefühlen, nicht ihre Ursache. Umstände können nur triggern, was auf tiefer Ebene als Blaupause schon da ist. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra-kohse.de/denkst-du-noch-oder-fuehlst-du-schon/">Denkst du noch oder fühlst du schon? Das macht einen bedeutenden Unterschied</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra-kohse.de">Your Way  </a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was in der energetischen Praxis anfangs schwer zu verstehen ist, ist der Unterschied zwischen Gedanken und Gefühlen. &#8222;Ich bin allein&#8220;, &#8222;Ich werde nicht gesehen&#8220;, &#8222;Ich werde enttäuscht&#8220; – wenn ich auf solche betrübte Bestandsaufnahmen sage: &#8222;Das ist nur ein Gedanke&#8220;, ernte ich selten direkt die Erleichterung, die in der Verschiebung der Perspektive liegen könnte. Kaum jemand sagt gleich: &#8222;Ach so? Na dann denke ich jetzt doch mal etwas anderes!&#8220; Vielmehr regt sich Widerstand: &#8222;Ja, das ist ein Gedanke, aber zu dem gehört ein Gefühl! Und was soll das überhaupt heißen: NUR ein Gedanke! Es IST nunmal so: Ich bin allein! Ich habe niemanden, mit dem ich in den Urlaub fahren könnte. Ich verbringe alle Wochenenden allein.&#8220; </p>



<p>Tatsächlich gehören zu den Gedanken natürlich Gefühle. Die sind: Traurigkeit, Einsamkeit, Schmerz. Diese Gefühle sind real. Sie wollen und sie müssen gefühlt werden. Aber sie resultieren nicht aus irgendwelchen alltäglichen Umständen. Sie sind viel älter, und sie sind es, aus denen die Umstände resultieren, nicht umgekehrt. Wie das?</p>



<h1 class="wp-block-heading">Ein Kind fühlt sich schuldig, wenn ihm etwas fehlt</h1>



<p>Ein Kind, das vernachlässigt wird, kann das nicht als Fehler seiner Eltern wahrnehmen, sondern wird es als eigenes Versagen deuten. Es nimmt die Umstände hin, wie sie sind, und versucht, sich einen Reim darauf zu machen. &#8222;Da sie sich nicht um mich kümmern, bin ich es wohl nicht wert&#8220; –  wird die Schlussfolgerung sein. Und dann wird das Kind versuchen, für die Eltern oder andere Bezugspersonen doch irgendwie wertvoll zu werden, damit diese es bemerken und ernähren und schützen und nicht von diesem Erdball schubsen. Sei es durch Gefälligkeit, Leistung oder durch Krankheit.</p>



<p>Und wozu führt die tiefe Überzeugung es nicht wert zu sein? Wie verhält sich jemand, der ganz tief davon überzeugt ist, weniger wert zu sein als andere? Er (oder sie) hält sich zurück, ist vorsichtig, ja hat die eigenen Bedürfnisse als erwachsener Mensch womöglich schon völlig vergessen und strebt nur danach, die vermuteten Erwartungen anderer zu erfüllen.</p>



<p>Gleichzeitig regt sich im Inneren – glücklicherweise – irgendwann Widerstand gegen diese Fremdorientierung: Die Person wird sich zunehmend dessen bewusst, dass es in ihren Beziehungen nicht um sie selbst, sondern stets um die anderen geht und sie &#8222;nicht gesehen&#8220; wird. Und sie wird wütend werden und traurig, die Traurigkeit aber auf dem Umstand zurückführen, dass die anderen ihr etwas vorenthalten. Dabei reagieren diese anderen nur darauf, was sie ihnen anbietet, und das ist das immergleiche Szenario von Einseitigkeit, das dieser Person zum Maß von Beziehung geworden ist und das sie sich wieder und wieder inszeniert. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Alles, was man denkt, könnte man auch anders denken </h2>



<p>Tatsächlich liegen in Wahrnehmungen wie &#8222;Ich bin allein&#8220; oder &#8222;Ich werde nicht gesehen&#8220; stets Bewertungen von Situationen, die auch anders interpretiert oder gestaltet werden könnten. Dies anzuerkennen, macht die Sache für die Betroffenen nicht angenehmer. Sogar im Gegenteil, da es ein Verlust von Krankheitsgewinn, von Opfertum ist, wenn man auf die eigene Verantwortung, die eigene Gestaltung hingewiesen wird. Dennoch öffnet erst diese Wahrnehmungsverschiebung den Weg zur Wahrheit über das eigene Gefühl.</p>



<p>Und die ist: Gedanken sind Ausdruck von Gefühlen, nicht ihre Ursache. Umstände können nur triggern, was auf tiefer Ebene als Blaupause schon da ist. Aber wenn der Schmerz dort gesehen und erlöst wird, wo er entstanden ist, im emotionalen Keller der Person, im Untergeschoss des Daseins sozusagen, dann wird das erst die Wahrnehmung und schließlich die Erfahrung in den höheren Ebenen verändern. Nämlich öffnen, befreien, beflügeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">In welcher Hinsicht fühlst du dich als Opfer?</h3>



<p>Ich bleibe also dabei: Bewertungen der eigenen Umstände sind – okay, nicht &#8222;nur&#8220;, aber zunächst Gedanken. Sie weisen den Weg zur eigenen Weltwahrnehmung und zur wirklichen Ursache des Schmerzes. Wo siehst du dich als Opfer von Umständen? Was ist deine wiederkehrende schmerzliche Erfahrung im Umgang mit anderen? Willst du wissen, was du für dich erreichen kannst, wenn du die Kraft aufbringst, deinen Gedanken und Gefühlen auf den Grund zu gehen?</p>



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<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Foto: Umkreisel-App über Pixabay</p>



<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wer ist man jenseits einer Rolle? Wenn einen das, was man einmal war, nicht mehr definiert?</title>
		<link>https://petra-kohse.de/wer-ist-man-jenseits-einer-rolle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Kohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Aug 2025 12:49:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist das Ureigene an einer Person, wer ist man ohne Aufgaben, Credits und Fleißbienchen? Das kann man in der Stille und im Moment erfahren, ohne Blick zurück oder nach vorn.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Menschen bewegen sich in Rollen durch ihren Alltag, kaum anders als Schauspieler*innen über die Bühne. Und es sind viele Rollen und Bilder zu erfüllen. Geschlechterrollen, soziale Rollen, berufliche Rollen. Viele prägen gut sichtbar das Äußere, es gibt Kostüme, zu denen bestimmte Frisuren, teure Anzüge oder professionell manikürte Nägel gehören, Wohnstile, die Wahl des Sports, technische Accessoires oder bestimmte Sprechweisen. Und all diese Rollen prägen auch das Innere.</p>



<p>Einmal in der Rolle, teilen wir die dazugehörigen Wertvorstellungen, werden, was wir scheinen, weil wir angenommen werden, Teil eines Stammes sein wollen. Wir identifizieren uns. Und das macht Veränderung so schwer. Wenn ich einen renommierten Job kündige, in dem ich leide, bin ich vielleicht keine Person mit einem interessanten Beruf mehr. Wenn ich mich nach Jahrzehnten von einem Partner trenne, mit dem mich nichts Vitales mehr verbindet, bin ich plötzlich Single und an Weihnachten vielleicht allein. Und auch dies: Wenn ich anfange, meine Probleme zu lösen, riskiere ich, aus der Fürsorge meiner Umwelt zu fallen – und woher bekomme ich dann Aufmerksamkeit für meine Person?</p>



<h1 class="wp-block-heading">Manchmal sind die Rollen so eng, dass es schmerzt</h1>



<p>Selbst wenn die Rollen, in denen man sein Leben führt, eng geworden sind, manchmal so eng, dass es schmerzt, weiß man in ihnen doch, wer die Mitspielenden sind, wann man auf welche Bühne zu kommen hat und was dort von wem zu sagen ist. Diese Sicherheit ist vielen so viel wert, dass sie am Skript festhalten und sich damit zufrieden geben, von all dem, was ihrer Seele fehlt, nur zu träumen – sei es beim Seriengucken, auf Instagram oder in Cowboystiefeln zum Büro-Outfit. Man sucht allenfalls nach einer anderen Bühne, auf der das bisherige Stück nur minimal verändert weiter aufgeführt werden kann: Ein anderer Job in der gleichen Branche, ein anderer, genauso unselbständiger Mann. Warum? Weil man sonst schlicht nicht mehr weiß, wer man ist.</p>



<p>Aber – wer IST man denn jenseits der Rollen? Was ist das Ureigene an einer Person, wer ist man ohne äußere Merkmale, Aufgaben, Credits und Fleißbienchen? Wer ist man, wenn man nicht mehr ist, wer man war? </p>



<p>Im Theater gehen die Schauspieler*innen von der Bühne ab in die Garderobe, ziehen das Kostüm aus und schminken sich ab, bevor sie am nächsten Tag wiederkommen und in einem neuen Stück auftreten. Die Zeit zwischen dem Abschminken und dem Auftragen der nächsten Maske, ist für sie die vielleicht größte Herausforderung ihres Berufs. Die Phase, in der sie nach Hause fahren, in der Straßenbahn von niemandem erkannt werden und in ihre stille Wohnung kommen. Viele bleiben daher gern in der Kantine sitzen, weil ihnen da die anderen versichern, wer sie eben noch waren und morgen wieder sein werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In der Stille zwischen den Auftritten kommt man sich selbst näher</h2>



<p>Die Stille jenseits des Geregelten, Erwarteten, Bestätigten, ohne Skript, Ensemble und Publikum ist der Ort, an dem man sich sich selbst am nächsten ist. Der leere Raum. Die, die ihn suchen, brauchen dafür vielleicht 40 Tage in der Wüste oder eine komplette Änderung ihrer Lebensumstände. Zu finden ist er in jedem Fall im Inneren, im eigenen Herzen. Und dass viele Menschen erst einmal Schmerz spüren, wenn sie sich auf ihr Herz konzentrieren, ist kein Widerspruch. Das, was man IST, liegt oft unter dicken Schichten von Schmerz und regulierenden Konditionierungen. Dieser Schmerz muss heraus ans Licht, um seine Macht zu verlieren. Und dann werden auch die schönen Gefühle wieder frei.</p>



<p>Vielleicht hast du nach einer Kündigung, einer Trennung, in einer Krankheit oder in einer sonstigen verstörenden Situation schon erlebt, dass du nach dem ersten inneren Drama auch Zeiten hast, in denen zu dich vollkommen wohl fühlst, ja frei und angenehm anders. Dann aber fällt dir das Verlorene oder die neue Situation wieder ein, und der Schmerz kommt zurück. Dieses Hin und Her zwischen dem Leben im Moment, dem Erleben des Moments, und den Beschränkungen im Kopf ist sehr wertvoll, denn da merkst du, wie du deine Gefühle bereits selbst steuerst. Jetzt darfst du dir nur noch erlauben, die Gedanken an das, was war und auch die damit verbundene Rolle loszulassen &#8230; nicht mehr anzuhaften, wie man im Buddhismus sagt. Sondern im Augenblick und im Herzen zu bleiben. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Entscheide dich für das Hier und Jetzt</h3>



<p>Ja, du warst eine Person die dies und das dargestellt oder verkörpert oder erlebt hat. Aber das ist vorbei. Wer bist du jetzt? Was hörst und siehst du, was riechst du, was fühlst du unter deinen Händen, zu was hättest du jetzt Lust? So klein muss man anfangen, um sich neu zu erfahren, um festzustellen, was echte Erfahrung ist und was nur ein schmerzlicher Gedanke.</p>



<p>Und dann gewöhnt man sich natürlich an die neue Situation und findet in neue Rollen, so ist das Leben. Im Idealfall sind es Rollen, die besser zu einem passen, luftiger, vielfältiger und freudvoller sind. Genieße sie, aber bleibe wachsam, identifiziere dich nicht aufs Neue vollkommen damit, sondern übe, dich und deine Umwelt weiter unvoreingenommen und mit Neugier zu erforschen. </p>



<p>Etwa, indem du dich bei Begegnungen ohne Ansehen der Person und der Umstände stets ehrlich fragst, welchen Austausch du wirklich wünschst. Und indem du nur Entscheidungen triffst, die deine Welt im Hier und Jetzt reicher und offener machen. Und plane nicht so viel. Entwicklung ist ja nicht linear, sondern baut auf dem auf, was ist. Und sich jetzt zu quälen, damit es nachher schön wird, ist eine Rechnung, die nicht aufgeht. Es gibt ja auch kein vorgegebenes Ziel, sofern man sich von <a href="https://petra-kohse.de/erkenne-deine-einschrankenden-gedanken/">Konditionierungen </a>befreit hat. Es gibt nur den inneren Kompass, der den jeweils nächsten Schritt anzeigt, was immer es dort, wo er hinführt, zu erleben geben mag.</p>



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<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Foto: Christos Giakkas über Pixabay</p>
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